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Leitfaden für Modulprüfungen

Während Ihres Studiums erleben Sie unterschiedliche Prüfungsformen, diese sind in der Studien- und Prüfungsordnung geregelt. Mit diesem Leitfaden möchten wir Ihnen einige genauere Hinweise zur Gestaltung der einzelnen Prüfungen geben. Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Prüfungsamtes gern zur Verfügung. Spätestens acht Wochen nach Beginn des Semesters wird der Modulprüfungsplan veröffentlicht. In diesem sind alle Termine der Prüfungen des aktuellen Semesters enthalten.

1. Grundsätzliches für die Abgabe schriftlicher Arbeiten:

Allgemeines

  • Schriftliche Arbeiten sind spätestens zum vorgegebenen Abgabetermin (bis 24 Uhr) im Prüfungsamt einzureichen. Eine verspätete Abgabe hat das Nichtbestehen der Prüfung zur Folge.
  • Es sind eine Printversion und eine PDF-Version abzugeben.
  • Die Printversion gilt als prüfungsrechtlich verbindliche Arbeit.
  • Die Printversion ist mindestens geheftet abzugeben. Lose oder getackerte Blattsammlungen werden vom Prüfungsamt nicht akzeptiert.
  • Die Abgabe der Printversion kann persönlich im Prüfungsamt erfolgen, alternativ kann der Briefkasten am Prüfungsamt genutzt werden. Bei einer postalischen Versendung gilt das Da-tum des Poststempels als fristgerechte Abgabe.
  • PDF-Versionen sind wie folgt zu benennen:
  • Modulcodenamevorname.pdf (z. B. CodeMusterfrauerika.pdf)
  • Den Modulcode entnehmen Sie bitte den Modulprüfungsplänen des aktuellen Semes-ters oder der Studienübersicht Ihres Kurses.
  • Die PDF-Version senden Sie bitte ausschließlich an pruefungsamt@eufh-medica.de bis spätestens 24 Uhr des letzten Abgabedatums.
  • Bitte nutzen Sie eigenständig die Wahl der Übermittlungsbestätigung, vom Prüfungsamt wird nicht generell eine Bestätigung verschickt.
  • Besteht Ihre Arbeit aus mehreren PDF’s, fügen Sie diese bitte zu einer PDF zusammen, nut-zen Sie dafür bitte entsprechende Programme.

2. Prüfungsformen

2.1. Klausur

Eine Klausur ist eine schriftliche Prüfung. In einer Klausur soll der Prüfling nachweisen, dass er in begrenzter Zeit, mit begrenzten Hilfsmitteln und unter Aufsicht mit den geläufigen Methoden des Faches Problemstellungen bearbeiten und Wege zur Lösung finden kann. Die Dauer einer Klausur beträgt maximal zwei Zeitstunden.

  • Hilfsmittel
    • auf dem Tisch sind nur Schreibzeug und Getränke zugelassen
    • es sind keine Mäppchen auf dem Tisch zu gelassen
    • es sind keine Handys oder Laptops zu gelassen
    • jeder benutzt nur sein eigenes Material (Stifte etc.)
    • nur auf der Klausur vermerkte Hilfsmittel sind zu gelassen
  • Als Täuschungsversuch gilt:
    • reden während der Klausur oder unerlaubtes Material (z. B. Zettel jeglicher Art) auf dem Tisch
    • störende Geräusche sind während der Klausur zu vermeiden
    • bei Fragen während der Klausur: Bitte melden Sie sich und verhalten sich solange ruhig, bis die Aufsichtsperson Sie auffordert oder sich Ihnen widmet.
  • Toilettengänge
    • sind der Aufsichtsperson anzuzeigen
    • werden auf dem Prüfungsprotokoll dokumentiert
  • Pünktlichkeit
    • Innerhalb der ersten 15 Minuten dürfen Sie den Raum nicht verlassen. Die Begründung liegt darin, dass die Studierenden, die bis zu 15 Minuten zu spät zur Klausur erscheinen, noch an der Klausur teilnehmen dürfen. Eine Verspätung, die über 15 Minuten hinaus-geht, ist nicht gestattet. Daraus folgt, dass eine Teilnahme an der Prüfung nicht mehr möglich ist und die Prüfung mit „Nicht bestanden“ gewertet wird.
  • Name und Unterschrift
    • Bitte versehen Sie jeden Klausurbogen und die Aufgabenblätter mit Ihrem Namen.
    • Alle erhaltenen Blätter sind abzugeben, auch Konzeptpapier.
    • Bitte unterschreiben Sie die Anwesenheitsliste.

2.2. Hausarbeit

Eine Hausarbeit ist eine selbständige schriftliche Bearbeitung einer fachspezifischen oder fächer-übergreifenden/interdisziplinären Aufgabenstellung. Das Thema einer Hausarbeit ist so zu stellen, dass sie innerhalb eines Zeitraums von maximal sechs Wochen bearbeitet werden kann. Im Einzelfall kann auf begründeten Antrag des Prüflings die Bearbeitungszeit ausnahmsweise vom Betreuer bis zur Gesamtdauer von zwölf Wochen verlängert werden. In geeigneten Fällen kann verlangt werden, die Aufgabenstellung und die erarbeiteten Lösungen in einer für die berufliche Tätigkeit typischen Weise mündlich vorzutragen und zu erläutern.

  • Themenfindung
    • Das Thema der Arbeit muss vor Bearbeitungsbeginn mit dem Modulverantwortlichen/ Prüfer abgestimmt werden.
  • Bearbeitungsdauer
    • max. 6 Wochen
  • Vorlagen auf dem Online Campus
    • Auf dem Online Campus finden Sie verschiedene Vorlagen (Deckblatt, Vorlage für die gesamte Arbeit inkl. Inhaltsverzeichnis etc., eidesstaatliche Erklärung), diese sollen Ihnen als Grundlage für Ihre Arbeiten dienen.
    • Sie können diese Vorlagen benutzen oder eigene entsprechend der Regelungen des wissenschaftlichen Arbeitens verwenden.
  • Zitierregeln
    siehe Punkt 3. Wissenschaftliches Arbeiten
  • Eidesstattliche Erklärung
    • Am Schluss jeder schriftlichen Arbeit ist eine eidesstattliche Erklärung beizufügen.
    • Eine Vorlage dazu finden Sie auf dem Online Campus.
    • Die Erklärung muss unterschrieben sein, auch in der digitalen Version.
  • Abgabe der Arbeit
    • Gibt es keine anderen Regelungen durch die Modulverantwortlichen gilt als letzter Abgabetermin für schriftliche Arbeiten der Freitag der vorletzten Woche vor Beginn des nächsten Semesters.
    • Das letztmögliche Abgabedatum ist im Modulprüfungsplan des aktuellen Semesters ersichtlich.
    • Digitale und gedruckte Version müssen identisch und unterschrieben sein.
  • Zu Ihrer Information: Bewertungsvorlage Hausarbeit

2.2.1. Besondere Form der Hausarbeit: Essay

Ein Essay ist eine prägnante Erörterung, in dem der eigene Standpunkt argumentativ aufgebaut und vertreten wird. Ein Essay umfasst eine eigene Positionierung in Abwägung vorhandener wissenschaftlicher Positionen.

  • Themenfindung
    • Ein Essay hat eine konkrete Fragestellung bzw. ein klar abgegrenztes Thema als Grundlage. Die Relevanz der Themen ergibt sich aus den entsprechenden Lehrveranstaltungen.
    • Das Thema der Arbeit muss vor Bearbeitungsbeginn mit dem Prüfer abgestimmt werden.
  • Bearbeitungsdauer
    • max. 4 Wochen
    • im 7. Semester wird von den Modulverantwortlichen ein gesonderter Abgabetermin festgelegt.
  • Formalien und Umfang der Arbeit
    • 1500 Wörter (exklusive Literaturverzeichnis)
    • Gliederung in Einleitung, Hauptteil und Schluss ohne Inhaltsverzeichnis oder weitere Verzeichnisse. Der Essay ist ein Fließtext, der inhaltlich gegliedert.
    • Schriftgröße Arial 11, 1.5 cm Zeilenabstand, Blocksatz (siehe Formalkatalog wissenschaftliches Arbeiten EUFHmed)
    • Seitenränder
    • 3 cm Rand rechts und links,
    • 2,5 cm oben und unten
  • Vorlagen auf dem Online Campus
    • Auf dem Online Campus finden Sie verschiedene Vorlagen (Deckblatt, Vorlage für die gesamte Arbeit inkl. Inhaltsverzeichnis etc., eidesstaatliche Erklärung), diese sollen Ihnen als Grundlage für Ihre Arbeiten dienen.
    • Sie können diese Vorlagen benutzen oder eigene entsprechend der Regelungen des wissenschaftlichen Arbeitens verwenden.
  • Zitierregeln
    • Es gelten die im Formalkatalog angegebenen Informationen.
    • Für alles, was nicht explizit in diesem Katalog geregelt ist, gelten die allgemein gültigen Regeln zum wissenschaftlichen Arbeiten.
    • Wichtig ist eine korrekte und einheitliche Zitierweise sowie eine vollständige Aufzählung der gesamten in der Arbeit verwendeten Literatur im Literaturverzeichnis.
    • Das Übernehmen von fremden Texteilen in die eigene wissenschaftliche Arbeit ohne An-gabe der Quelle ist ein Plagiat und entspricht einem Täuschungsversuch.
  • Eidesstattliche Erklärung
    • Am Schluss jeder schriftlichen Arbeit ist eine eidesstattliche Erklärung beizufügen.
    • Eine Vorlage dazu finden Sie auf dem Online Campus.
    • Die Erklärung muss unterschrieben sein, auch in der digitalen Version.
  • Abgabe der Arbeit
    • Gibt es keine anderen Regelungen durch die Modulverantwortlichen gilt als letzter Abgabetermin für schriftliche Arbeiten, der Freitag der vorletzten Woche vor Beginn des nächsten Semesters.
    • Das letztmögliche Abgabedatum ist im Modulprüfungsplan des aktuellen Semesters ersichtlich.
    • Digitale und gedruckte Version müssen identisch sein.
  • Zu Ihrer Information: Bewertungsvorlage Essay

2.3. Problemorientierte schriftliche Arbeit

Eine problemorientierte schriftliche Arbeit ist die schriftliche Bearbeitung eines vorgegebenen Themas mit einem begrenzten Umfang von 7500 – 10000 Zeichen und einer schriftlichen Niederle-gung im Zeitumfang von maximal 14 Tagen ab Bekanntgabe des Themas durch das Prüfungsamt.

  • Aufgabenstellung
    • wird vom Prüfer/Modulverantwortlichen gestellt
    • spätestens am Tag vor Bearbeitungsbeginn vom Prüfungsamt per Mail an jeden Studieren-den versandt
    • Das Aufgabenblatt bitte ausdrucken und der Arbeit beifügen.
  • Bearbeitungszeitraum
    • max. 14 Tage
    • festgelegt im Modulprüfungsplan des aktuellen Semesters
  • Formalien und Umfang
    • 7500 10000 Zeichen
    • Orientierung: ca. 2500 Zeichen entsprechen einer DIN A4-Seite
    • Seitenränder
    • 3 cm Rand rechts und links,
    • 2,5 cm oben und unten
    • Schriftgröße Arial 11, 1.5 cm Zeilenabstand, Blocksatz (siehe Formalkatalog wissenschaftliches Arbeiten EUFHmed)
  • Zitierregeln
    • Es gelten die im Formalkatalog angegebenen Informationen.
    • Für alles, was nicht explizit in diesem Katalog geregelt ist, gelten die allgemein gültigen Regeln zum wissenschaftlichen Arbeiten.
    • Wichtig ist eine korrekte und einheitliche Zitierweise sowie eine vollständige Aufzählung der gesamten in der Arbeit verwendeten Literatur im Literaturverzeichnis.
    • Das Übernehmen von fremden Texteilen in die eigene wissenschaftliche Arbeit ohne An-gabe der Quelle ist ein Plagiat und entspricht einem Täuschungsversuch.
  • Eidesstattliche Erklärung
    • Am Schluss jeder schriftlichen Arbeit ist eine eidesstattliche Erklärung beizufügen.
    • Eine Vorlage dazu finden Sie auf dem Online Campus.
    • Die Erklärung muss unterschrieben sein, auch in der digitalen Version.
  • Abgabe der Arbeit
    • Das letztmögliche Abgabedatum ist im Modulprüfungsplan des aktuellen Semesters ersichtlich.
    • Digitale und gedruckte Version müssen unterschrieben und identisch sein.
  • Zu Ihrer Information: Bewertungsvorlage Problemorientierte Schriftliche Arbeit

2.4. Referat

  • Ein Referat ist auf maximal 25 Minuten zu begrenzen und umfasst:
    1. in der Regel eine eigenständige schriftliche Auseinandersetzung mit einem Problem aus dem Arbeitszusammenhang einer Lehrveranstaltung unter Einbeziehung und Auswertung einschlägiger Literatur und
    2. die Darstellung der Arbeit und die Vermittlung ihrer Ergebnisse in mündlicher freier Rede, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme stichpunktartiger Notizen oder als Poster an einem gemeinsamen Posterpräsentationstermin sowie
    3. gegebenenfalls die Darstellung der Arbeit und die Vermittlung ihrer Ergebnisse in einer sich (an das maximal 25-minütige Referat) anschließenden Diskussion. Die Bewertung eines Referates muss an-hand eines vom Prüfer verfassten Protokolls nachvollziehbar dokumentiert werden
  • Referate finden in der Regel lehrveranstaltungsbegleitend statt. Die Themen und Termine wer-den vom Dozenten rechtzeitig bekannt gegeben.
  • Zu Ihrer Information: Bewertungsvorlage Referat

2.5. Mündliche Prüfung

Die mündliche Prüfung ist eine Verständnisprüfung, bei der festgestellt werden soll, ob ein Prüfling über ein hinreichend breites Grundlagenwissen verfügt, er die Zusammenhänge des Prüfungsgebietes erkennt und spezielle Fragestellungen einzuordnen vermag.

  • Die mündliche Prüfung findet als Gruppenprüfung für bis zu fünf Studierende oder als Einzelprü-fung statt.
  • Die Dauer der mündlichen Prüfung je Prüfling beträgt zwischen 10 und 20 Minuten.
  • Über den Verlauf der mündlichen Prüfung ist Protokoll zu führen.
  • Das Prüfungsprotokoll ist von dem Prüfer(oder den Prüfenden) und dem Beisitzer (oder den Beisitzern) zu unterschreiben.
  • Zu Ihrer Information: Bewertungsvorlage Mündliche Prüfung

Besondere Form: Expertengespräch
Ein Expertengespräch ist ein wissenschaftlich begründeter, durch Fragen strukturierter Diskurs, in dem auf einer abstrakten Ebene theoretische Standpunkte oder empirische Datensätze in den Forschungsstand eingeordnet und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden.

  • Themenfindung:
    • Thema wird vom Studierenden vorgeschlagen und muss vor Prüfungsbeginn vom Prüfer genehmigt werden.
    • Für das Expertengespräch werden Thesen vorbereitet.
  • Formalien:
    • findet als mündliche Einzelprüfung statt
    • Dauer max. 20 Minuten
    • Über den Verlauf der mündlichen Prüfung ist Protokoll zu führen.
    • Das Prüfungsprotokoll ist von dem Prüfer(oder den Prüfenden) und dem Beisitzer (oder den Beisitzern) zu unterschreiben.
  • Zu Ihrer Information: Bewertungsvorlage Expertengespräch

2.6. Prüfungen im Praktikum

Jedes Praktikum wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Die Modulprüfung setzt sich aus einer Performanzprüfung (Behandlungsprobe) und einer schriftlichen Praxisreflexion zusammen.
Diese Modulprüfung soll erkennen lassen, dass der Prüfling nach didaktisch-methodischer Anleitung Studium und Praxis verbinden, das im Studium erworbene Wissen im therapeutischen Praxisalltag anwenden und dazu beitragen kann, die in der berufspraktischen Tätigkeit gewonnenen Erfahrungen für Studium und Lehre nutzbar zu machen.

2.6.1. Schriftliche Praxisreflexion

  • Themenfindung
    • Fallbericht eines Patienten/ Klienten aus dem Therapiepraktikum
  • Bearbeitungsdauer
    • Abgabetermin bei externen Praktika spätestens 4 Wochen nach Praktikumsende
    • Abgabetermin bei internen Praktika Ende des jeweiligen Semesters
  • Formalien und Umfang der Arbeit
    • 12 Seiten +/- max. 3 Seiten (nur Textteil inkl. Abbildungen und Fußnoten, exkl. Literaturverzeichnis, Deckblatt, Inhalts-, Abbildungs- und Abkürzungsverzeichnis sowie Anhang)
    • Seitenränder
    • 3 cm Rand rechts und links,
    • 2,5 cm oben und unten
    • Schriftgröße Arial 11, 1.5 cm Zeilenabstand, Blocksatz (siehe Formalkatalog wissenschaftliches Arbeiten EUFHmed)
  • Vorlagen auf dem Online Campus
    • Gliederungsvorschlag für Praxisreflexion liegt vor (siehe Online Campus)
    • Auf dem Online Campus finden Sie verschiedene Vorlagen (Deckblatt, eidesstaatliche Erklärung), diese sollen Ihnen als Grundlage für Ihre Arbeiten dienen.
    • Sie können diese Vorlagen benutzen oder eigene entsprechend der Regelungen des wissenschaftlichen Arbeitens verwenden.
  • Zitierregeln
    • Es gelten die im Formalkatalog angegebenen Informationen.
    • Für alles, was nicht explizit in diesem Katalog geregelt ist, gelten die allgemein gültigen Regeln zum wissenschaftlichen Arbeiten.
    • Wichtig ist eine korrekte und einheitliche Zitierweise sowie eine vollständige Aufzählung der gesamten in der Arbeit verwendeten Literatur im Literaturverzeichnis.
    • Das Übernehmen von fremden Texteilen in die eigene wissenschaftliche Arbeit ohne An-gabe der Quelle ist ein Plagiat und entspricht einem Täuschungsversuch.
  • Eidesstattliche Erklärung
    • Am Schluss jeder schriftlichen Arbeit ist eine eidesstattliche Erklärung beizufügen.
    • Eine Vorlage dazu finden Sie auf dem Online Campus.
    • Die Erklärung muss unterschrieben sein, auch in der digitalen Version.

2.6.2. Behandlungsprobe

Es werden praktische Inhalte dargestellt und mit theoretischen Inhalten erläutert, begründet und reflektiert. Die theoretische Reflexion oder Begründung für die gewählte Therapieform kann mündlich oder schriftlich erfolgen.

  • Praktische Prüfung am Patienten/ Klienten im Therapiepraktikum
  • Termin wird vom Hochschulbetreuer in Abgabe mit der Praktikumseinrichtung festgelegt
  • Voraussetzung ist fristgerechte Abgabe von Befundbericht und Therapieplan bei Hochschulbetreuer
  • weiteres siehe Praxisordnung der EUFHmed

2.7 Performanzprüfung

In Performanzprüfungen (Fallprüfungen) werden praktische Inhalte dargestellt und mit theoretischen Inhalten erläutert, begründet und reflektiert. Die theoretische Reflexion oder Begründung für die gewählte Therapieform kann mündlich oder schriftlich erfolgen.

  • Aufgabenstellung
    • erfolgt vom Prüfer/Modulverantwortlichen
    • wird spätestens am Tag vor Bearbeitungsbeginn vom Prüfungsamt per Mail an jeden Studierenden versandt
    • Das Aufgabenblatt dient als Deckblatt für die Arbeit und ist mit einzureichen, es ist kein gesondertes Deckblatt zu verwenden.
  • Bearbeitungszeitraum
    • max. 3 Tage
    • festgelegt im Modulprüfungsplan des aktuellen Semesters
  • Formalien und Umfang
    • max. 3 Seiten
    • Seitenränder
      • 3 cm Rand rechts und links
      • 2,5 cm oben und unten
    • Schriftgröße Arial 11, 1.5 cm Zeilenabstand, Blocksatz (siehe Formalkatalog wissenschaftliches Arbeiten EUFHmed)
  • Zitierregeln
    • Es gelten die im Formalkatalog angegebenen Informationen.
    • Für alles, was nicht explizit in diesem Katalog geregelt ist, gelten die allgemein gültigen Regeln zum wissenschaftlichen Arbeiten.
    • Wichtig ist eine korrekte und einheitliche Zitierweise sowie eine vollständige Aufzählung der gesamten in der Arbeit verwendeten Literatur im Literaturverzeichnis.
    • Das Übernehmen von fremden Texteilen in die eigene wissenschaftliche Arbeit ohne Angabe der Quelle ist ein Plagiat und entspricht einem Täuschungsversuch.
  • Eidesstattliche Erklärung
    • Am Schluss jeder schriftlichen Arbeit ist eine eidesstattliche Erklärung beizufügen.
    • Eine Vorlage dazu finden Sie auf dem Online Campus.
    • Die Erklärung muss unterschrieben sein, auch in der digitalen Version.
  • Abgabe der Arbeit
    • Das letztmögliche Abgabedatum ist im Modulprüfungsplan des aktuellen Semesters ersichtlich.
    • Die digitale und gedruckte Version müssen identisch sein.
    • Abgabe der digitalen Version gleichzeitig auch an den Prüfer!
  • Praktischer Teil der Prüfung
    • erfolgt laut festgelegtem Prüfungsplan, dieser wird mit der Aufgabenstellung vom Prüfungsamt versendet
    • Termin laut Modulprüfungsplan des aktuellen Semesters

2.8 Projektberichte

In Projektberichten erfolgt die schriftliche und/oder mündliche Darstellung der Projektarbeit. Projektberichte können als Einzel- oder Gruppenarbeiten erstellt werden.

Es gelten die formalen Regelungen für Hausarbeiten.

2.9. Mündliche Verteidigung

Eine mündliche Verteidigung ist ein Expertengespräch über Probleme, Vorgehensweise während der Erarbeitung des Themas, Ergebnisse und deren zukünftige Verwertung im Fachbereich in Form einer Präsentation durch den Prüfling und einem anschließenden wissenschaftlichen Gespräch zwischen Prüfern und Prüfling.

  • findet ausschließlich im Zusammenhang mit der Bachelor/Master-Thesis statt
  • wird immer als Einzelprüfung durchgeführt
  • Dauer
    • BA-Thesis
      • Präsentation max. 10 Minuten anschließend 20 - 40 Minuten Diskussion
    • MA-Thesis
      • Präsentation max. 20 Minuten anschließend 40 - 60 Minuten Diskussion
  • Ablauf
    • Über den Verlauf der mündlichen Prüfung ist Protokoll zu führen.
    • Das Prüfungsprotokoll ist von dem Prüfer (oder den Prüfenden) und dem Beisitzer (oder den Beisitzern) zu unterschreiben.

2.10 Portfolio

Ein Portfolio ist - allgemein formuliert -eine zielgerichtete Sammlung von Texten und Arbeiten in einer Mappe (zukünftig als e-Portfolio geplant) während verschiedener Lernphasen in unterschiedlichen Semestern. Mit seiner Hilfe sollen die individuellen Bemühungen, Fortschritte und Leistungen des Studierenden gezielt beobachtet und dokumentiert werden – es ist also nicht nur produkt- sondern auch prozessorientiert.

Das Portfolio fungiert also als Reflexionsinstrument und bietet den Studierenden Unterstützung, sich der eigenen Entwicklung bewusst zu werden. Es stärkt sowohl die Selbstreflexion als auch die Selbstwahrnehmung. Das Portfolio kann Wissen aus dem Hochschulstudium und praktische Erfahrungen verbinden. Die Portfolioarbeit zeigt Stärken, Entwicklungsziele und -möglichkeiten auf und bringt somit eine positive und kompetenzorientierte Sicht in das Studium.

  • Aufgabenstellung
    • erfolgt vom Prüfer/Modulverantwortlichen
    • wird spätestens am Tag vor Bearbeitungsbeginn vom Prüfungsamt per Mail an jeden Studierenden versandt
    • Das Aufgabenblatt bitte ausdrucken und der Arbeit beifügen.
  • Bearbeitungszeitraum
    • Abgabedatum wird festgelegt im Modulprüfungsplan des aktuellen Semesters
  • Formalien und Umfang
    • 7500 - 10000 Zeichen
    • Orientierung: ca. 2500 Zeichen entsprechen einer DIN A4-Seite
    • Seitenränder
      • 3 cm Rand rechts und links
      • 2,5 cm oben und unten
    • Schriftgröße Arial 11, 1.5 cm Zeilenabstand, Blocksatz (siehe Formalkatalog wissenschaftliches Arbeiten EUFHmed)
  • Zitierregeln
    • Es gelten die im Formalkatalog angegebenen Informationen.
    • Für alles, was nicht explizit in diesem Katalog geregelt ist, gelten die allgemein gültigen Regeln zum wissenschaftlichen Arbeiten.
    • Wichtig ist eine korrekte und einheitliche Zitierweise sowie eine vollständige Aufzählung der gesamten in der Arbeit verwendeten Literatur im Literaturverzeichnis.
    • Das Übernehmen von fremden Texteilen in die eigene wissenschaftliche Arbeit ohne Angabe der Quelle ist ein Plagiat und entspricht einem Täuschungsversuch.
  • Eidesstattliche Erklärung
    • Am Schluss jeder schriftlichen Arbeit ist eine eidesstattliche Erklärung beizufügen.
    • Eine Vorlage dazu finden Sie auf dem Online Campus.
    • Die Erklärung muss unterschrieben sein, auch in der digitalen Version.
  • Abgabe der Arbeit
    • Das letztmögliche Abgabedatum ist im Modulprüfungsplan des aktuellen Semesters ersichtlich.
    • Die digitale und gedruckte Version müssen identisch sein.

3. Wissenschaftliches Arbeiten

Deckblatt: Für jede anzugebende Arbeit ist das vorgegeben Deckblatt (Online Campus / für Hausarbeiten siehe auch Anhang I)) zu verwenden. Die dort ausgewiesenen Felder sind durch die korrekten Bezeichnungen zu ersetzen: z.B. „Name“: Löschen Sie dieses Wort und setzen Sie Ihren Namen ein.

Text: Jede schriftliche Arbeit ist in ganzen Sätzen zu schreiben und durch Absätze und wo sinnvoll, durch Überschriften zu gliedern. Absätze müssen inhaltlich miteinander verbunden werden, auch wenn eine Überschrift verwendet wird. Ein Absatz bedeutet, dass ein neuer Gedanke beschrieben wird, d.h. in einem Fließtext darf nicht nach jedem Satz ein Zeilenumbruch stattfinden oder gar eine Leerzeile eingefügt werden. Zeilenumbrüche markieren einen neuen Gedanken innerhalb eines gleichen Kontextes. Es gilt die neue Rechtschreibung und Zeichensetzung.

Textformalia

Textformalia

Folgende Formalia sind für den Fließtext einzuhalten:

  • Schriftart: Arial
  • Schriftgröße 11pt
  • Zeilenabstand genau 18pt (= 1½ zeilig)
  • Seitenränder betragen oben und unten 2,5 cm; links und rechts von 3 cm
  • Blocksatz
  • Fußnoten sollten nur in Ausnahmefällen gemacht werden (Arial 9 einfacher Zeilenabstand)
Folgende Formalia sind für die Überschriften einzuhalten:
  • Überschriften sind in arabischen Zahlen durchzunummerieren (1 dann 1.1 dann 1.2 etc.)
  • Eine Nummerierung einer Ordnung darf nie alleine stehen (richtig: 1, 1.1, 1.2, 2; falsch: 1, 1.1, 2)
  • hinter den Nummerierungen erfolgt kein Punkt
  • Überschriften in Arial
  • Linksbündig
  • Überschrift Ebene 1: Schriftgröße 16, Überschrift ab Ebene 2: Schriftgröße 14, ab Überschrift Ebene 3: 12
  • nach Überschriften ist ein Abstand einzufügen
Folgende Formalia sind für die Seitenzahlen einzuhalten:
  • Seitenzahlen sind einzufügen und sollen am Seitenende stehen
  • Deckblatt: keine Seitenzahl
  • Vor dem Fließtext: Inhaltsverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis etc. in römischen Schriftzeichen
  • Ab dem Fließtext: arabische Schriftzeichen
  • Literaturverzeichnis und Anhang werden fortlaufend mit arabischen Seitenzahlen nummeriert
  • Deckblatt, Abstract, alle Verzeichnisse und Anhänge werden bei allen Arbeiten nicht bei der einzuhaltenden Seitenzahlvorgabe einberechnet
Folgende Formalia sind für Tabellen und Abbildungen einzuhalten:
  • Tabellen und Abbildungen werden getrennt voneinander nummeriert und erhalten je ein Verzeichnis
  • Die Nummerierung erfolgt fortlaufend durch die ganze Arbeit, nicht kapitelweise
  • Tabellen erhalten eine Überschrift, Abbildungen eine Unterschrift
  • Tabellen und Abbildungen müssen vom Text eingeführt und Text nah platziert werden
Folgende Formalia sind für Abkürzungen einzuhalten:
  • Wenn für ein oder mehrere zusammenhängende Worte eine Abkürzung verwendet werden soll, so wird das Wort zunächst ausgeschrieben und in Klammern danach die Abkürzung dafür benannt. Z.B.: der Deutsche Verband der Ergotherapeuten (DVE) beschreibt…
  • Nach dieser Einführung darf die Abkürzung verwendet werden, ohne dass sie erneut erklärt werden muss
  • Es müssen fachspezifische und selbsterstellte Abkürzungen auf diese Weise eingeführt werden. Diese Abkürzungen müssen alle im Abkürzungsverzeichnis abgebildet sein
  • Allgemeine Abkürzungen der deutschen Sprache müssen weder im Text eingeführt werden noch im Abkürzungsverzeichnis abgebildet sein z.B.: u.a., z.B., vgl., usw. …
  • Im Abkürzungsverzeichnis steht zunächst die Abkürzung normal und linksbündig, danach erfolgt eine Lücke bis zur Erklärung der Abkürzung, z.B.:
    DVE Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V
    BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Folgende Formalia sind für Anhänge einzuhalten:
  • Der Anhang befindet sich ganz am Ende der Arbeit
  • In den Anhang gehören Dokumente, mit denen die Datenerhebung dokumentiert wird, z.B. Protokollbögen von Testverfahren, Rohdatenblätter, Fragebögen. Die Anonymität von Patienten/Probanden ist zu wahren – keine ausgefüllten Dokumente!
  • Die Nummerierung der Anhänge erfolgt mit römischen Schriftzeichen nach der Ordnung des Auftretens im Text
  • Alle Anhänge müssen im Text erwähnt sein
  • Einverständniserklärungen und Informationsblätter gehören ebenfalls in den Anhang
  • Wenn SPSS Tabellen relevant sind, dann gehören sie ebenfalls in den Anhang
  • Was in den Anhang sollte und was nicht sollte mit dem Betreuer/Dozenten abgesprochen sein
  • In den Anhang gehören auch die eidesstattliche Versicherung, sowie bei Abschlussarbeiten das Themenblatt

Wissenschaftliches Zitieren

Die ausführlichen Zitierregeln finden Sie unter dem Link zu Moodle. Für Studierende, die Wissenschaftliches Arbeiten seit dem Sommersemester 2020 absolvieren, gelten die neuen Zitierregeln. Studierende die Wissenschaftliches Arbeiten vor dem Sommersemester 2020 absolviert haben, können zwischen den alten und neuen Zitierregeln wählen.

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