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Wissenschaftliches Arbeiten

Deckblatt: Für jede anzugebende Arbeit ist das vorgegeben Deckblatt (Online Campus / für Hausarbeiten siehe auch Anhang I)) zu verwenden. Die dort ausgewiesenen Felder sind durch die korrekten Bezeichnungen zu ersetzen: z.B. „Name“: Löschen Sie dieses Wort und setzen Sie Ihren Namen ein.

Text: Jede schriftliche Arbeit ist in ganzen Sätzen zu schreiben und durch Absätze und wo sinnvoll, durch Überschriften zu gliedern. Absätze müssen inhaltlich miteinander verbunden werden, auch wenn eine Überschrift verwendet wird. Ein Absatz bedeutet, dass ein neuer Gedanke beschrieben wird, d.h. in einem Fließtext darf nicht nach jedem Satz ein Zeilenumbruch stattfinden oder gar eine Leerzeile eingefügt werden. Zeilenumbrüche markieren einen neuen Gedanken innerhalb eines gleichen Kontextes. Es gilt die neue Rechtschreibung und Zeichensetzung.

Textformalia

Hier finden Sie eine Zusammenfassung der einzuhaltenden Formalien an der EUFH für alle Prüfungsleistungen und Abschlussarbeiten. Eine ausführliche Videoanleitung für die Umsetzung der Formalien finden Sie auf Moodle im WBT 4 (das WBT ist für Sie erst nach dem 1. bzw. 2. Semester nach der Veranstaltung wissenschaftliches Arbeiten verfügbar unter: https://lms-hsbg.eufh.online/course/view.php?id=1130) Zur zusätzlichen Unterstützung können Sie bei Bedarf die Formatvorlage auf dem Online Campus als Grundlage nutzen, und diese an die Struktur Ihrer Arbeit anpassen.

Textformalia

Folgende Formalia sind für den Fließtext einzuhalten:

  • Schriftart: Arial
  • Schriftgröße 11pt
  • Zeilenabstand genau 18pt (= 1½ zeilig)
  • Seitenränder betragen oben und unten 2,5 cm; links und rechts von 3 cm
  • Blocksatz
  • Fußnoten sollten nur in Ausnahmefällen gemacht werden z.B. für einen Leserhinweis zur männlichen Schreibweise beim ersten Auftreten eines zu gendernden Wortes (Arial 9 einfacher Zeilenabstand).
  • Nach der Kapitelüberschrift der Ebene 1 erfolgt in wenigen Worten eine Einführung in das Kapitel z.B. in Form eines kurzen Abrisses über den Kapitelinhalt.
  • Um Kapitel zu gliedern besteht die Möglichkeit einen Absatz einzufügen
  • Bei einem inhaltlichen Sprung kann dafür ein Abstand zwischen dem Text und dem folgenden Text eingefügt werden.
  • Bei nur einem kleinen gedanklichen Sprung kann die letzte Textzeile mit einem Enter beendet werden und in der nächsten Zeile nach einem Tab der Text fortgesetzt werden (hier wird kein Abstand eingefügt).
  • Die Seiten der gesamten Arbeit können einseitig oder doppelseitig gedruckt werden.
Formalien bei Überschriften:
  • Überschriften sind in arabischen Zahlen durchzunummerieren (1 dann 1.1 dann 1.2 etc.)
  • Eine Nummerierung einer Ordnung darf nie alleine stehen (richtig: 1, 1.1, 1.2, 2; falsch: 1, 1.1, 2)
  • Hinter den Nummerierungen erfolgt kein Punkt.
  • Überschriften beginnen mit einem großen Buchstaben.
  • Nach einer Überschrift steht kein Satzzeichen.
  • Schriftart: Arial
  • Linksbündig und fett
  • Überschrift Ebene 1: Schriftgröße 16, Überschrift ab Ebene 2: Schriftgröße 14, ab Überschrift Ebene 3: 12
  • Nach Überschriften und vor Überschriften ist ein Abstand einzufügen.
Formalien bei Seitenzahlen:
  • Seitenzahlen sind am Seitenende mittig einzufügen.
  • Das Deckblatt hat keine Seitenzahl, wird aber bei der folgenden römischen Nummerierung mitgezählt.
  • Vor dem Fließtext: ggf. Abstract, Inhaltsverzeichnis, und alle weiteren Verzeichnisse in römischen Zahlen nummerieren.
  • Ab dem Fließtext: arabische Seitennummerierung beginnend bei Seite 1.
  • Literaturverzeichnis und Anhang werden weiterhin fortlaufend mit arabischen Seitenzahlen nummeriert.
  • Deckblatt, Abstract, alle Verzeichnisse und Anhänge werden nicht bei der einzuhaltenden Seitenzahlvorgabe einberechnet.
Formalien für das Deckblatt:
  • Verwenden Sie für das Deckblatt die erste Seite der Formatvorlagen.
  • Die in Klammern stehenden Hinweise sind zu löschen und ggf. zu ersetzen.
Formalien für den Abstract (nur bei Abschlussarbeiten)
  • Das Abstract bekommt eine eigene separate Seite nach dem Deckblatt.
  • Die Überschrift Abstract wird wie eine Überschrift der Ebene 1 formatiert aber nicht nummeriert.
  • Die Unterüberschriften des Abstracts wie „Theoretischer Hintergrund“ und „Zielstellung“ werden fett geschrieben, danach folgt ein Doppelpunkt und danach die inhaltliche Erläuterung (diese wird nicht fett geschrieben).
  • Nach der Beendigung des Inhaltes zur ersten Unterüberschrift folgt ein Enter.
  • Ohne Absatz und ohne Einrückung folgt die nächste fett geschrieben Unterüberschrift usw.
  • Nach dem letzten Unterüberpunkt folgen die Schlüsselwörter.
  • Das Wort „Schlüsselwörter“ wird kursiv geschrieben und eingerückt.
  • Es folgt ein Doppelpunkt und die Schlüsselwörter.
  • Die Schlüsselwörter selbst werden nicht kursiv geschrieben und mit Kommas voneinander getrennt.
  • Alle weiteren Formalien entsprechen den Formalien des Fließtextes.
Formalien für das Inhaltsverzeichnis:
  • Das Inhaltsverzeichnis folgt nach dem Abstract bzw. nach dem Deckblatt.
  • Das Inhaltsverzeichnis selbst tritt nicht im Inhaltsverzeichnis auf.
  • Die Überschrift Inhaltsverzeichnis gehört der Ebene 1 an (Schriftgröße 16).
  • Die Überschriften im Text müssen den Überschriften im Inhaltsverzeichnis entsprechen. Alle Anhänge müssen im Text erwähnt sein.
  • Überschriften der Ebene 1 werden nicht eingerückt, Überschriften der Ebene 2 werden mit einem Tab eingerückt, Überschriften der Ebene 3 werden mit 2 Tab eingerückt usw.
  • Alle weiteren Verzeichnisse, sowie die Überschriften der Anhänge sind im Inhaltsverzeichnis aufzuführen.
  • Überschriften der Ebene 1, sowie die Verzeichnisse und Anhänge werden fett geschrieben.
  • Das Inhaltsverzeichnis ist linksbündig zu formatieren und entspricht ansonsten der Formatierung des Fließtextes.
  • Die Seitenzahl ist rechtsbündig hinter der Überschrift einzufügen.
  • Zwischen der Überschrift und der Seitenzahl sind Punkte zu setzten (siehe Formatvorlage).
Formalien für das Tabellen- und Abbildungsverzeichnis:
  • Nach dem Inhaltsverzeichnis folgen in der Reihenfolge erst das Abbildungsverzeichnis und dann das Tabellenverzeichnis.
  • Die Verzeichnisse werden nur aufgeführt, wenn in der Arbeit Tabellen bzw. Abbildungen verwendet werden.
  • Die Überschrift Abbildungs- bzw. Tabellenverzeichnis ist nicht zu nummerieren und wie eine Überschrift der Ebene 1 zu formatieren.
  • Im Verzeichnis ist zunächst die Tabellen- bzw. Abbildungsnummer zu benennen, dann folgt ein Doppelpunkt und der NAME der Tabelle bzw. Abbildung (linksbündig).
  • Es folgen Punkte bis rechtsbündig die zugehörige Seitenzahl erscheint (siehe Formatvorlage).
  • Die Formatierung entspricht der im Fließtext.
  • Die Tabellen und Abbildungen werden in der nummerisch richtigen Reihenfolge aufgelistet, das entspricht der Reihenfolge des Auftretens im Text.
Formalien für Tabellen und Abbildungen:
  • Tabellen erhalten eine Überschrift oberhalb der Tabelle, Abbildungen eine Unterschrift unterhalb der Abbildung.
  • Die Überschriften bzw. Unterschriften sind kursiv zu schreiben und zu nummerieren, z.B. Abbildung 1: Name der Abbildung
  • Die Nummerierung der Tabellen und Abbildungen erfolgt fortlaufend durch die ganze Arbeit, nicht kapitelweise.
  • Tabellen und Abbildungen werden getrennt voneinander nummeriert.
  • Vor der Überschrift als auch nach der Tabelle bzw. Abbildung ist ein Abstand einzufügen.
  • Tabellen und Abbildungen müssen vom Text eingeführt und Text nah platziert werden.
  • Bei der Verwendung von Tabellen und Abbildungen ist nach dem Inhaltsverzeichnis ein Tabellen- bzw. Abbildungsverzeichnis einzufügen.
Formalien für das Abkürzungsverzeichnis:
  • Das Abkürzungsverzeichnis ist das letzte Verzeichnis vor dem Fließtext.
  • Das Verzeichnis wird nur erstellt, wenn Abkürzungen im Text eingeführt werden.
  • Die Überschrift Abkürzungsverzeichnis ist nicht zu nummerieren und wie eine Überschrift der Ebene 1 zu formatieren.
  • Im Abkürzungsverzeichnis steht zunächst die Abkürzung normal und linksbündig, danach erfolgt ein Tab bis zur Erklärung der Abkürzung, z.B.:
    • DVE Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.
    • BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Alle Abkürzungen und Abkürzungserläuterungen sollen jeweils bündig untereinander aufgeführt werden.
  • Alle Abkürzungen werden alphabetisch aufgeführt.
Formalien bei Abkürzungen:
  • Wenn für ein oder mehrere zusammenhängende Worte eine Abkürzung verwendet werden soll, so wird das Wort zunächst ausgeschrieben und in Klammern danach die Abkürzung dafür benannt. Z.B.: Der Deutsche Verband der Ergotherapeuten (DVE) beschreibt…
  • Nach dieser Einführung darf die Abkürzung verwendet werden, ohne dass sie erneut erklärt werden muss.
  • Beim ersten Auftreten des abzukürzenden Wortes muss bereits die Abkürzung eingeführt werden.
  • Es dürfen nur Wörter die mindestens 3 Mal in der Arbeit auftauchen, abgekürzt werden.
  • Es müssen fachspezifische und selbsterstellte Abkürzungen auf diese Weise eingeführt werden.
  • Allgemeine Abkürzungen der deutschen Sprache dürfen weder im Text eingeführt werden, noch im Abkürzungsverzeichnis abgebildet werden z.B.: u.a., z.B., vgl., usw. …
Formalien für das Literaturverzeichnis:
  • Das Literaturverzeichnis ist auf einer separaten Seite nach dem Fließtext zu erstellen.
  • Die Quellen im Literaturverzeichnis sind alphabetisch aufzuführen.
  • Das Literaturverzeichnis wird linksbündig geschrieben.
  • Die erste Zeile eines jeden Literaturnachweises beginnt an der linken Seite nach dem Seitenrand.
  • Falls der Nachweis mehrere Zeilen umfasst, so werden alle weiteren Zeilen mit einem Tab eingerückt.
  • Alle weiteren Formalien entsprechen den Formalien zum Fließtext.
Formalien für den Anhang
  • Der Anhang folgt auf das Literaturverzeichnis.
  • In den Anhang werden zunächst die Dokumente aufgeführt, die inhaltlich zur Arbeit gehören, und zwar in der Reihenfolge, wie sie im Text erscheinen.
  • Auf jeden inhaltlichen Anhang muss im Text verwiesen werden z.B. (siehe Anhang II).
  • Zu inhaltlichen Anhängen gehören z.B. Protokollbögen von Testverfahren, Rohdatenblätter, Fragebögen, Einverständniserklärungen und Informationsschreiben.
  • Die Anonymität von Patienten/Probanden ist hier zu wahren.
  • Welche inhaltlichen Anhänge in die Arbeit gehören, sollte ggf. mit dem Betreuer abgesprochen werden.
  • Nach den inhaltlichen Anhängen folgen formal notwendige Anhänge.
  • Bei Abschlussarbeit ist der erste formal notwendige Anhang das Themenblatt, bei allen anderen Prüfungsleistungen die Aufgabenstellung.
  • Der letzte formale Anhang ist die eidesstattliche Versicherung.
  • Jeder Anhang wird auf einer separaten Seite eingefügt.
  • Vor den Überschriften erfolgt keine arabische Nummerierung.
  • Bei der Überschrift wird zunächst das Wort Anhang geschrieben, dann folgt eine römische Nummerierung, ein Doppelpunkt und der Name des Anhangs, z.B. Anhang II: Name des Anhangs.
  • Ansonsten werden die Überschriften der Anhänge wie Überschriften der Ebene 1 formatiert.

Wissenschaftliches Zitieren

Die ausführlichen Zitierregeln finden Sie unter dem Link zu Moodle. Für Studierende, die Wissenschaftliches Arbeiten seit dem Sommersemester 2020 absolvieren, gelten die neuen Zitierregeln. Studierende die Wissenschaftliches Arbeiten vor dem Sommersemester 2020 absolviert haben, können zwischen den alten und neuen Zitierregeln wählen.

... zu Moodle

Wissenschaftliches Zitieren

Achtung!

  • Bachelorstudierende die vor dem Sommersemester 2020 wissenschaftliches Arbeiten und Zitieren gelernt haben: Sie dürfen wählen, ob Sie nach den alten Zitierregeln zitieren oder die neuen nach APA 7 nutzen!
  • Bachelorstudierende die ab dem Sommersemester 2020 wissenschaftliches Arbeiten und Zitieren gelernt haben: Sie müssen nach APA 7 zitieren, wie Sie es in den WBTs gelernt haben!
  • Masterstudierende die vor dem Wintersemester 2020 das Studium begonnen haben: Sie dürfen wählen, ob Sie nach den alten Zitierregeln zitieren oder die neuen nach APA 7 nutzen!
  • Masterstudierende die ab dem Wintersemester 2020 das Studium begonnen haben: Sie müssen nach APA 7 zitieren!

Grundsätzlich wird allen Studierenden die Nutzung der Richtlinien nach APA 7 empfohlen, da sie am aktuellsten sind. Wenn Sie zu den Jahrgängen gehören, die noch nach den alten Zitierrichtlinien zitieren dürfen, entsteht für Sie dadurch jedoch kein Nachteil in der Bewertung. Es ist nicht möglich beide Zitierrichtlinien zu mischen.

Die neuen und die alten Zitierrichtlinien finden Sie unter folgendem Link bei Moodle: https://lms-hsbg.eufh.online/course/view.php?id=1130

Zu diesem Kurs haben Sie erst den Zugang, wenn Sie an der Veranstaltung „wissenschaftliches Arbeiten“ im 1. bzw. 2. Semester teilgenommen haben)

Die alten Zitierrichtlinien finden Sie ebenfalls hier unter den nachfolgenden Reitern:

  • Wissenschaftliches Zitieren
  • Ergänzende Hinweise
  • Richtlinien für das Literaturverzeichnis

Zitierweise im Text

Allgemeine Abkürzungen:

  • „S.“ für Seite
  • „S. 148-155“ für mehrere Seiten
  • „und“ für die Verknüpfung mehrerer Autoren im Satz
  • „&“ für die Verknüpfung mehrerer Autoren in Klammern

Sinngemäße und wörtliche Zitate:

Für ein sinngemäßes Zitat im Text wird der Nachname des Autors/der Autoren und die Jahreszahl angegeben. Bei einem wörtlichen Zitat ist weiterhin die Seitenangabe hinzuzufügen (S. für Zitat auf einer Seite, S.2f für ein Zitat über 2 Seiten, S.2ff für Zitat über mehrere Seiten). Ein Blockzitat stellt ein wörtliches Zitat über 4 Zeilen dar, welches in einem eigenen Absatz ohne Anführungszeichen angeführt wird. Das Blockzitat beginnt in einer neuen Zeile und wird eingerückt. Der Zeilenabstand bei Blockzitaten ist einzeilig. Hier je zwei Beispiele für sinngemäße und wörtliche Zitate:

  • Spencer (2003) verfasste eine grundlegendes Modell zum Thema ... .
  • Dieses Modell (Spencer, 2003) veranschaulicht die Zusammenhänge von ... .
  • „Dieses Modell ist grundlegend für die weitere Entwicklung“ (Spencer, 2003, S. 12).
  • Spencer (2003) fordert: „wir benötigen in der Therapieforschung ein Modell“ (S. 13).

Übersicht über allg. Zitierweisen im Text nach dem APA Style:

Zitatform Erstes Zitat im Text Nachfolgende Zitate im Text Eingeschobene Form, erstes Zitat im Text Eingeschobene Form, nachfolgendes Zitat im Text
Werk von einem Autor Spencer (2001) Spencer (2001) (Spencer, 2001) (Spencer, 2001)
Werk von zwei Autoren Spencer und Brad (2012) Spencer und Brad (2012) (Spencer & Brad, 2012) (Spender & Brad, 2012)
Werk von bis zu fünf Autoren Spencer, Brad, und Allen (2009) Spencer et al. (2009) (Spencer, Brad, & Allen, 2009) (Spencer et al., 2009)
Werk von sechs oder mehr Autoren Soe et al. (1999) Soe at al. (1999) (Soe et al., 1999) (Soe et al., 1999)

Werden zu einem Inhalt mehr als zwei Autoren zitiert, dann sind diese alphabetisch und in der gleichen Reihenfolge wie im Literaturverzeichnis anzugeben. Die Autoren werden dabei durch ein Semikolon voneinander getrennt. Hier zwei Beispiele, in denen mehrere Autoren zitiert werden:

  • Verschiedene Studien (Spencer 2005a, 2005b; Walker, 1999) zeigten bei Kindern…
  • Eine Effektivität für die Therapie konnte in mehreren Untersuchungen nachgewiesen werden (Miller, 1996; Walker & Brad, 1991)
Sekundärzitate:

Kann eine Arbeit nicht im Original beschafft werden, so wird der Verfasser zitiert der, diese Originalarbeit zitiert. Zum Beispiel:

  • Scinner (1999, zitiert nach Walker, 2001)...
  • … (Scinner, 1999, zitiert nach Walker, 2001)

Ergänzende Hinweise

Satzabschlusszeichen:

  • Steht das Satzabschlusszeichen hinter der Klammer, bezieht sich der Kurznachweis nur auf den vorhergehenden Satz
  • Steht das Satzabschlusszeichen vor der Klammer, bezieht sich der Kurznachweis auf den gesamten vorhergehenden Absatz oder auf den Abschnitt bis zum nächsten Kurznachweis

Fehlende Angaben/ besondere Zitationshinweise:

  • wenn es nicht möglich ist, das Erscheinungsjahr bzw. das Datum einer Quelle ausfindig zu machen, so nutzt man die Abkürzung: o.J. (ohne Jahr) bzw. o.D. (ohne Datum) z.B.: (Schneider, o.J.)
  • wenn ein Teil aus einem wörtlichen Zitat nicht genutzt werden soll, so verwendet man […]. Z.B. „Durch den demographischen Wandel […] steigen die Anforderungen an das Gesundheitspersonal stetig.“ (Lancet Report, 2010)
  • wenn gekennzeichnet werden soll, dass bei einem wörtlichen Zitat der Rechtschreibfehler/ Grammatikfehler schon in der Originalquelle vorhanden war, so kennzeichnet man dies mit einem [sic]. Z.B. „Durch den demographischen [sic] Wandel …“

Leserhinweise:

  • Leserhinweise, wie beispielsweise zur männlichen oder weiblichen Schreibweise, können im Anschluss an den Abstract, sowie am Ende der Verzeichnisse oder beim ersten Auftreten im Text mit einer Fußnote gegeben werden.

Richtlinien für das Literaturverzeichnis

Allgemeine Regeln:
  • Alle im Text aufgeführten Quellen gehören ins Literaturverzeichnis; Internetquellen inbegriffen
  • Bei Zeitschriften wird der Jahrgang mit angegeben
  • Bei einem Buch mit Auflagenangabe auch die Auflage
  • Das Literaturverzeichnis wird ohne Aufzählungspunkte mit einem hängenden Einzug formatiert

Franck, N. & Stray, J. (2006). Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens (12. überarbeitete Aufl.). Paderborn: Ferdinand Schöning.

Ordnungsregeln:

Das Verzeichnis wird alphabetisch nach den Nachnamen der Autoren geordnet.

  • Bei mehreren Veröffentlichungen des gleichen Autors oder des gleichen Autorenteams wird nach dem Jahr der Veröffentlichung in aufsteigender Folge geordnet
  • Nielsen, J. (1994)…
  • Nielsen, J. (2002) …
  • Bei mehreren Veröffentlichungen des gleichen Autors oder des gleichen Autorenteams im gleichen Jahr werden diese Angaben mit Buchstaben in aufsteigender Folge gekennzeichnet
  • Schmidt, K. (2000a)…
  • Schmidt, K. (2000b) …
Regeln für die verschiedenen Publikationsarten:

Sollte eine von Ihnen verwendete Literaturangabe eine Zitation vorgegeben haben, übersetzen Sie diese in die EUFH-Richtlinien und achten Sie darauf, dass Sie keine gegebenen Angaben vergessen.

Bücher:

Buch mit einem Autor:

Nachname, Initialen. (Publikationsjahr). Titel. (x. überarbeitete/geänderte/- Auflage). Ort der Publikation: Verlag.

Scinner, J. (1999). Studien zur Sprachentwicklung. (3. überarbeitete Auflage) Jena: Schulz.

Buch von zwei bis sechs Autoren:

Nachname, Initialen. & Nachname, Initialen. (Publikationsjahr). Titel. (x. überarbeitete/geänderte/- Auflage). Ort der Publikation: Verlag.

Walker, M., Johny, K., & Ullrich, H. (2002). Handbuch der Sozialarbeit. New York: House Press.

Wenn mehr als sechs Autoren vorhanden sind, werden nur die ersten sechs Autoren angeführt, gefolgt von der Abkürzung et al. an der Stelle der anderen Autoren.

Deag, K., Autor2, Autor3, Autor4, Autor5, Autor6 et al. (2011). Theorien der Sprache. München: Haupt.

Artikel, Kapitel aus einem Sammelwerk:

Nachnamen, Initialen. (Publikationsjahr). Titel des Artikels/Kapitels. In: Nachname, Initialen (Funktion), Titel des Buches. (x. überarbeitete/geänderte/- Auflage). (Seitenangaben). Ort der Publikation: Verlag.

Hübsch. M. (1999). Dysarthrie bei älteren Menschen. In J. Karlson (Hrsg.), Sprachstörungen bei Erwachsenen. (S. 144-156). Oldenburg: Blitz.

Zeitschriften:

Zeitschriftenartikel mit einem Autor:

Nachname, Initialen. (Publikationsjahr). Titel des Artikels. Titel der Zeitschrift, Bandnummer(Heftnummer), Seitenangaben.

Schwager, K. (1998). Deutsch als Zweitsprache. Forum Logopädie, 17(2), 14-18.

Zeitschriftenartikel von zwei bis sechs Autoren:

Nachname, Initialen, & Nachname, Initialen. (Publikationsjahr). Titel des Artikels. Titel der Zeitschrift, Bandnummer(Heftnummer), Seitenangaben.

Schlägel, D., Herz, B., & Jurken, S. (2004). Redeflussstörungen und Bilingualität. Sprache Stimme Gehör, 13(2), 1-8.

Zeitschriftenartikel von mehr als sechs Autoren:

Nachname1, Initialen., Nachnamen2, Initialen., Nachname3, Initialen., Nachname4, Initialen., Nachname5, Initialen., Nachname6, Initialen. et al. (Publikationsjahr). Titel des Artikels. Titel der Zeitschrift, Bandnummer(Heftnummer), Seitenangaben.

Internetressourcen:

WWW Seite:

Nachname, Initialen (Jahr, Tag. Monat der Publikation). Titel der Seite. Zugriff am Datum URL.

Römer, J. (1992, 04. April). Studentische Förderprojekte. Zugriff am 25.02.2003 http://www.foerderprojekte/html.

Artikel auf einer www-Seite:

Nachname, Initialen. (Publikationsjahr). Titel des Artikels. In: Titel der Website. Zugriff am Datum URL.

Pauls, N. (2003). Modern Language. In Börse Online Lab. Zugriff am 6. Februar 2003 http://owl.english.purdue.eduhandouts/research/.html.

Artikel in einer Online-Zeitschrift:

Nachname, Initialen. (Publikationsjahr). Titel des Artikels. Titel der Zeitschrift Bandnummer(Heftnummer). Zugriff am Datum. Verfügbar unter URL.

Mac, I. (1999). Netzwerk für Logopäden. Active learning. Zugriff am 11.2.2003. Verfügbar unter https://www.ilt.ac./ActiveLearning/al11pdf/mac i.pdf.

Dissertation / Diplomarbeiten:

Nachname, Initialen. (Publikationsjahr). Titel der Arbeit. Unveröffentlichte
Dissertation/Diplomarbeit, Name der Universität Ort.

Meyer, J. (1951). Zur Frage der Duplizität. Unveröffentlichte Dissertation, Christian-Albrecht-
Universität Kiel.

Leitlinien:

Wenn Sie eine Leitlinie zitieren, die von einer Gesellschaft kommt, geben Sie die Gesellschaft als Autoren an. Ist die Leitlinie in einem Buch veröffentlicht, zitieren Sie bitte den Autor.

Diener, H.C., Weimar, C., Berlit, P., Deutschl, G., Elger, C., Gold, R. et al. (2012). Leitlinien für Diagnostik und Therapie der Neurologie. Herausgegeben von der Kommission „Leitlinien“ der DGN. (5. vollständig überarbeitete Auflage). Stuttgart: Thieme.